New Heritage Nº 2, Düsseldorf

Dies ist zwar ein Rückblick auf eine Veranstaltung, dennoch gehört dieser Beitrag hier hinein, denn im Vorhinein wissen wir selten, wie eine Veranstaltung aussieht, sich anfühlt und wie lohnenswert sie ist. Die »New Heritage« in Düsseldorf war so eine Veranstaltung, bei der wir vorher lange überlegt haben, ob wir teilnehmen sollten, bzw. Mirjam sich überhaupt bewerben, denn die Kosten waren hoch, die Veranstaltung fand zum ersten Mal statt (es gab eine Premierenveranstaltung in München, die wohl sehr erfolgreich war, aber eben in München) und wir hatten keine Ahnung, ob eine Veranstaltung, die sich vor allem an Männer richtet überhaupt das Richtige für Mirjams Schmuck ist. Inforgedessen hat sie im Vorfeld massiv Männersachen entwickelt, darunter die wunderschönen Eisenguss-Ringe und Anhänger, aber auch neue Armbänder für Männer.

Im Vorfeld zeigte sich schon, dass die Betreuung durch die Veranstalter wirklich ganz hervorragend war, fast sogar schon ein bisschen zu gut, mit Nachfragen per Mail und Anrufen bei diversen Anlässen. Jedenfalls so gut, dass wir den Eindruck hatten wirklich ernst genommen zu werden. Der Aufbau war gut organisiert und schon beim Ankommen gab es die ersten Überraschung: Die Messestande. Man ist ja einiges gewohnt von gar keinem einheitlichen Konzept über chaotische Resterampe-Stände bis hin zum übrlichen Messe-Einheitsbrei. Diese Stände waren gemäß dem Motto handgearbeitet. Solide Eisenzäune mit Holzinlets, auf alt gemacht, die dem Ganzen schon an sich einen retro/vintage Flair mitgaben. Als wir dann unseren Stand, bzw. unsere Standelemente hochtrugen waren wir von der Zahl und Qualität der anderen Anbieter schon sehr überrascht, fast schon eingeschüchtert (die vollständige Ausstellerliste findet ihr auf der New Heritage Homepage). Die Qualität der Waren und Manufakturen war großartig, tolle Gestaltung, wo man auch hinschaute und spannende Produkte an wirklich jedem Stand.

Wenn man, wie wir, schon seit ein paar Jahren zum »fahrenden Künstlervolk« gehört, möchte man natürlich auch selbst gelegentlich mal die eine oder andere Kleinigkeit einkaufen. In der Regel ist das allein deshalb schon schwer, weil nicht bei jeder Veranstaltung ein Designer oder Hersteller dabei ist, dessen Produkte ein »Must-Have« Prädikat verdient hätten, in dem Fall, gab es buchstäblich an jedem Stand Produkte, die wir hätten kaufen wollen (letztendlich hat es wieder nicht geklappt mit dem selbst einkaufen, weil zu wenig Zeit übrig war und die Sachen, die wir hätten haben wollen dann doch nicht in der entsprechenden Größe vorlagen oder unser Budget überschritten hätten.

Die Auftritte der Bands haben wir leider ebensowenig gesehen wie die Workshops, auch scheinen doch ein paar weniger Besucher erschienen zu sein, als die Veranstalter erwartet hätten, dennoch war die »New Heritage« für uns ein solcher Erfolg, dass wir bei der nächsten »New Heritage« in München ebenfalls dabei sein werden. Unabhängig vom Umsatz, hatten wir nämlich viel Spaß an dem Wochenende und die Möglichkeit viele interessante, großartige und nette Menschen kennenzulernen. Daher gern jederzeit wieder.

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